Es klingelt an der Tür und dein Hund nervt...

Leine Deinen Hund irgendwo im Hausflur an. Geschickter Weise so, dass er keinen körperlichen Kontakt zu dir und deinem Gast aufnehmen kann. Wo es die Gegebenheiten nicht hergeben kannst du auch mit einer Hundebox arbeiten. Hier muss aber ein entsprechendes Training vorgeschaltet werden.

Ein Helfer klingelt - wir öffnen die Haustür - der Hund regt sich auf - er wird ignoriert. Der Helfer wird ins Haus gelassen - wir reden zusammen - der Hund wird ignoriert - und erst wenn er sich komplett abgeregt hat, wird er abgeleint und darf den Gast (gesittet!) begrüßen. Bin ich mir nicht sicher, dass mein Hund auch das ruhig kann, führe ich ihn an der Leine zu meinem Gast. 

 

Bleibe bei allem ruhig, bewege dich langsam, sprich möglichst wenig!

 

Diese Situation wird anfangs mehrmals wiederholt, dann wird das Training beendet. Ich würde es einige Tage lang wiederholen, hätte während dieser Zeit aber die Leine hinten im Hausflur bereits befestigt. Hier wird der Hund jedes Mal (!) angeleint, wenn es schellt und danach wie oben beschrieben gehandelt. Leider könnte es passieren, dass der eine oder andere Gast den Hund schier austicken lässt, aber das kann man ja nun getrost ignorieren. 

 

                                            Gib dem Hund auch nach dem Ableinen kein Leckerchen,

 

 denn damit machst du die Situation wieder besonders. Stattdessen sollte es ganz normal werden, dass es klingelt und alle ruhig bleiben - vor allem dein Hund.

 

Mit hundefreundlichen Grüßen

Simone Geiberger

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